Teilnahme am Seminar "Grundlagen Methodische Öffentlichkeitsarbeit"
Drei Tage besuchte ich das Seminar "Grundlagen Methodische Öffentlichkeitsarbeit" des Deutschen Instituts für Public Relations e.V (DIPR) in Bad Dürkheim. Marie Therese Junkers (Kommunikationstrainerin) und Thomas Preuss (Journalist) leiteten als Trainer das Seminar.
Thomas Preuss berichtete aus der Praxis, was alles beim Verfassen einer Pressemitteilung zu beachten ist:
Inhalt
Thomas Preuss berichtete aus der Praxis, was alles beim Verfassen einer Pressemitteilung zu beachten ist:
Inhalt
Das wichtigste gehört immer an den Anfang. Keine der wichtigsten W-Fragen (Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?) dürfen unbeantwortet bleiben. Auf die Aktualität des Themas ist zu achten, nichts ist so alt wie die Meldung von gestern. Für mich war es am Anfang ungewohnt, einen neutralen Text zu verfassen, aber Meinungsäußerungen sind nicht gefragt.
Darstellung
Darstellung
Die Darstellung muss einfach, klar, kurz und sachlich sowie in der dritten Person geschrieben sein. Mir fiel es schwer, die Nachricht kurz zu halten (nicht mehr als 15 bis 20 Wörter), aber dennoch die wichtigsten W-Fragen im ersten Satz zu beantworten. Oft verfiel ich ins passiv und schrieb Schachtelsätze. Von Thomas Preuss bekamen wir die Aufgabe eine kurze Pressemitteilung zu schreiben, um das Gelernte zu Sichern.
Der Trainer erklärte, wie man Pressemitteilungen redigiert, Pressekonferenzen veranstaltet und was man als Mitarbeiter in einer PR-Agentur oder PR-Abteilung eines Unternehmens im Umgang mit Journalisten beachten sollte.
Struktur der Medienlandschaft
Durch Thomas Preuss wussten wir jetzt, wie eine Pressemitteilung zu verfassen ist. Von Marie Therese Junkers lernten wir, wie sie die Zielgruppen erreicht.
Dafür sollte man die Medientypen kennen:
Dafür sollte man die Medientypen kennen:
- Druckmedien können Zeitschriften, Zeitungen oder Anzeigenblätter sein. Sie unterscheiden sich in ihrer Periodizität, Universalität, Aktualität und in der kontinuierlichen Stoffdarbietung. Zeitschriften erscheinen mindestens vier mal im Jahr, Zeitungen mindestens zwei mal pro Woche (Ausnahme: die Wochenzeitung). Anzeigenblätter sind kostenlos im Gegensatz zu den Zeitungen und Zeitschriften. Dann unterscheiden sie sich noch nach dem Verbreitungsgebiet (lokal, regional oder überregional). Die Fach- und Branchenpresse ist ebenfalls ein besonderer Medientyp.
- Die elektronischen Medien und digitalen Medien präsentieren sich als Film, Rundfunk und Online-Medien.
Presseverteiler
Ein Presseverteiler ist eine Zusammenstellung mit relevanten Medien, die je nach Unternehmen individuell erstellt werden muss. Presseverteiler enthalten Informationen über den Namen des Mediums, Redaktion und Kontakt wie Adresse, Ansprechpartner und E-Mail. Sie sind die Adressaten der Pressemitteilungen. Presseverteiler sind regelmäßig zu aktualisieren über das Internet, Impressum, Abfragen (telefonisch, schriftlich) oder über Anbieter von Mediadaten (onlinenewspaper.de, Stamm Verlag GmbH). Wichtig ist, persönlichen Kontakt zu den Redaktionen oder Fachressorts herzustellen und zu pflegen sowie kontinuierlich medien- und zielgruppenspezifische Informationen (mit Neuigkeitswert) zu liefern, am besten mit hochwertigem Bildmaterial.
Ein Journalist bekommt bis zu 400 Pressemitteilungen am Tag. Wenn man sich an diese Grundsätze der Pressearbeit hält, erhöht das die Veröffentlichungschance beträchtlich.
Ein Journalist bekommt bis zu 400 Pressemitteilungen am Tag. Wenn man sich an diese Grundsätze der Pressearbeit hält, erhöht das die Veröffentlichungschance beträchtlich.

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