Praktikum Public Relations 10.2006 - 02.2007

29.11.06

"Nicht drücken beim Bohren"

Die Agentur bekam von einem Kunden aus dem Bereich Baustofffachhandel den Auftrag, eine Pressemitteilung zu schreiben. Dafür übernahm ich die Recherche. Inhalt der Pressemitteilung ist ein zweistündiges Do It Yourself-Seminar "Bohren, Schleifen, Sägen" nur für Frauen.

Im Vorfeld sammelte ich Informationen aus dem Internet über Anbieter von Handwerker-Seminaren für Frauen, den Bedarf solcher Seminare sowie allgemeine Informationen über Frauen als Kundinnen im Baumarkt.
Verschiedene Fragebögen bereitete ich vor, mit deren Hilfe ich Teilnehmerinnen, Referenten und Veranstalterin befragte.
Ich nahm an dem Seminar teil, um einen besseren persönlichen Eindruck zu bekommen und um vor Ort Fakten für den Bericht zu sammeln. Das Seminar wurde von zwei Referenten der Firmen Fischer und Bosch geleitet, die so praktische Tipps wie "nicht drücken beim Bohren" gaben. An dem Seminar nahmen 13 Frauen mit den unterschiedlichsten Beweggründen teil. Sie wollen nicht mehr von den Männern und teuren Handwerkern abhängig sein. Nach einem kurzen theoretischen Teil über das Bohren konnte jede Teilnehmerin ihr neues Wissen direkt in die Tat umsetzten. Die Frauen bohrten mit Bohrmaschine, Schlagbohrmaschine und Bohrhammer Löcher in Beton, Ytong und Rigips.

Am nächsten Tag schrieben meine Chefin und ich mit den gesammelten Informationen und meinen Notizen eine Pressemitteilung für die Fachpresse. Nachdem die Veranstalterin des DIY-Seminars ihr Einverständnis gab, wurde sie über den Presseverteiler per Post und im Internet veröffentlicht.

6.11.06

Nach vier Wochen


Über einen Monat mache ich jetzt schon bei Doppelkopf PR ein Praktikum. In dieser Post möchte ich meinen Eindruck zu den verschiedenen Bereichen rund um das Praktikum aufschreiben. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf den Inhalten des Praktikums, da dieser schon bei "Fachliche Schwerpunkte" (siehe linke Leiste) nachzulesen ist.

Am ersten Arbeitstag wurde ich sehr nett empfangen. Die Büroräume und Örtlichkeiten wurden mir gezeigt ebenso wie alle relevanten Dateien und Programme auf dem PC. Frau Odia machte mich mit den verschiedenen Arbeitsweisen vertraut und teilte mir meine ersten Aufgaben mit. Die Arbeitszeiten sind von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr mit einer Stunde Pause. Ausdrücklich wurde mir gesagt, dass es nicht zu meinen Aufgaben gehört Kaffee zu kochen (außer für mich selber) oder die Spülmaschine auszuräumen. Das hat sich bis jetzt auch so bestätigt.

Die Agentur befindet sich in Kaarst/ Vorst. Einer eher kleinen Stadt mit circa 42.000 Einwohnern, ca. 20 km von Düsseldorf entfernt. Ich bin für dieses Praktikum von Osnabrück nach Düsseldorf (Pempelfort) gezogen. Die Fahrzeit von mir bis zur Agentur oder umgekehrt beträgt circa 40 Minuten pro Strecke mit einem zusätzlichen Fußweg von der Agentur bis zur S-Bahn-Haltestelle bzw. umgekehrt von circa 10 Minuten. Die Agentur liegt also nicht gerade um die Ecke, aber mir ist es wichtiger in einer Stadt wie Düsseldorf zu leben, als nah bei der Arbeit.

In der Agentur sind eine Aushilfe, ein Auszubildender und fast durchgängig ein Praktikant/in (Schüler/in, Studenten/in usw.) beschäftigt. Und natürlich Frau Odia und Frau Junkers, die beiden Inhaberrinnen. Es handelt sich also eher um eine kleine Agentur deren Kunden primär aus dem Mittelstand kommen.

Der Vorteil eines kleinen Unternehmens ist, dass sie Praktikanten oft intensiver und mit wichtigeren Aufgaben beschäftigen als die großen Konkurrenten.
Die Beweggründe von Frau Odia und Frau Junkers regelmäßig Praktika zu vergeben, sind vor allem sich frischen Wind sowie zusätzliche Qualifikation in die Agentur zu holen. Laut eigener Aussage sollen von einem Praktikum beide Seiten profitieren. Frau Odia begann Ihren Werdegang im PR-Bereich selber mit Praktika und möchte davon etwas weitergeben. Nicht zuletzt bereitet es den beiden Inhaberrinnen Freude.

Nach dem ersten Monat kann ich zusammenfassend sagen, dass ich vieles Neues z.B. erste Schritte in journalistischem Schreiben, HTML Programmierung für Blogs und vor allem Nützliches für mein Studium kennen gelernt habe wie der Vortrag eines Referats. Der Gesamteindruck ist positiv und ich bin froh, hier mein Praktikum zu machen.

Mehr Informationen über ein Praktikum bei Doppelkopf Kommunikationsstrategien hier